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Entstehung von Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden und Gegenständen

Feuchtigkeitsschäden entstehen durch den Wechsel von Temperatur und Luftfeuchtigkeit der Außen- und Innenluft, sowie fehlende oder mangelnde Luftzirkulation oder ungenügenden Luftaustausch.

Warme Luft enthält unter normalen Bedingungen eine größere Menge (gebundenes) Wasser als kalte  Luft. Trifft die warme Luft auf einen kalten Gegenstand, kühlt sie ab und kann den ursprünglichen Wassergehalt nicht mehr halten. Der überzählige Wasseranteil kondensiert am kalten Gegenstand und schlägt sich als Schwitzwasser nieder.

Man nennt diesen Vorgang „Unterschreitung des Taupunktes". Mit Feuchtigkeit beschlagene Wände in Kellerräumen - insbesondere im Sommerhalbjahr - bzw. beschlagene Fensterscheiben im Winterhalbjahr.

Eine weitere Ursache für Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden ist die Aufnahme und das Durchdringen von Feuchtigkeit durch Mauerwerk, Beton, Estrich und anderen Baumaterialien durch kapillare oder  hygroskopische Wasseraufnahme, Sicker- und  Hangwasser, Kapillarkondensation, sowie durch  Versalzung von Baustoffen

Hierdurch steigt innen die Luftfeuchtigkeit an und läßt sich durch Lüften und Heizen nicht mehr entfernen, da der Feuchtezufluß höher liegt als die Abdunstung. Im Winter kann ohnehin nicht dauernd gelüftet werden, da die Energiekosten sonst ins uferlose steigen. Zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt außerdem Pilz-, Bakterien- und Schwammbildung im Mauerwerk und Wachstum von Staubmilben ( über 45% r.F.) und kann zu Gesundheitsschäden führen.

Hinzu kommen Feuchtigkeitsschäden durch Undichtigkeiten an Gebäuden und Dächern, Unwetter und Überflutungen sowie Leckagen an Wasserinstallationen, Rohrbrüchen und auch Schwitzwasserbildungen an kalten Leitungen und Gegenständen.

Hohe Instandsetzungskosten bzw. nicht mehr gutzumachende Zerstörungen sind die unausweichliche Folge